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Nachrichten

1. Deutscher Diversity Tag in Dreieich

Juli 2013
Ein Round Table-Gespräch zum Thema „Willkommen Vielfalt - und was machen wir daraus?“ setzte am 25. Juni 2013 zum 1. Deutschen Diversity Tag ein Startzeichen zur Förderung des Vielfalts-Gedanken in Dreieich. Vertreter von Politik, Bildung/Erziehung und von Unternehmen diskutierten, wie die Entwicklung einer Willkommenskultur Chancen für die Gestaltung von Integrationsprozessen bieten kann. Veranstalter und Initiator war DeT&S Detweiler Training&Seminars.
Obwohl die Mitwirkenden des Round Table - ......

....... -  Frau Dr. Addison Agyei vom Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa / Herr Dr. Genz, Präsident des Dachverbands der Weiterbildungsorganisationen e.V. / Herr Petermann-Casanova, Geschäftsführer des Golfclubs Neuhof/ Frau Rabe, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin  -  sich jeweils mit unterschiedlichen Aspekten der Vielfalts-Thematik befassen, waren sie sich in den Punkten einig: Willkommenskultur betrifft alle. Sie steht für den Gedanken, dass Integration, egal ob gesellschaftlich oder arbeitsmarktbezogen, nicht nur eine Leistung der MigrantInnen ist, sondern auch eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Sowohl auf struktureller als auch auf individueller Ebene besteht Handlungsbedarf. Letztendlich ist das Ziel, den Einwanderern die Teilhabe am gesellschaftlichen Geschehen zu ermöglichen, so dass Potentiale und Talente viel besser gefördert und eingesetzt werden können. Und der Zensus hat es uns vorgeführt: Vielfalt ist vorhanden!

Die Unternehmen in Deutschland spüren bereits den Fachkräftemangel. Um die Fachkräfte aus dem Ausland längerfristig zu halten und Deutschland als attraktiven Standort wahrnehmbar zu machen, wäre die Entwicklung einer Willkommenskultur von Vorteil. Den potentiellen Einwanderern noch im Herkunftsland bereits vor ihrem Aufenthalt in Deutschland deutsche Sprachkurse anzubieten, so Dr. Genz, sei ein Beitrag, die Teilhabe an unserer Gesellschaft zu erleichtern, und würde bereits erfolgreich praktiziert werden. Allerdings, so warnte er, dürfe die Willkommenskultur nicht nur aus Gründen der Nützlichkeit von EinwanderInnen angeboten und ausschließlich zur Anwerbung von Hochqualifizierten gebraucht werden.

Eine Willkommenskultur bietet Chancen für eine Gesellschaft, sich auf neue Mitglieder einzustellen. Junge Menschen, die nicht verspüren, dass sie willkommen sind und ausgegrenzt werden, leiden unter Ängsten und Selbstzweifel, berichtet die Psychotherapeutin Rabe aus ihrer Praxis in Dreieich. Mit ihren jungen Patienten geht sie auf Entdeckungsreise ins Innere, um mit ihnen ihre Ressourcen aufzuspüren.
Eine Möglichkeit, der Ausgrenzung entgegenzuwirken, ist der Sport. Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters zusammenführen  -  das geschieht beim Golfspielen, erklärt Petermann-Casanova: „Sie arbeiten alle am kleinen weißen Ball.“

Auf die Frage, wie der Vielfaltsgedanke stärker in das Bewusstsein der BürgerInnen in Dreieich gerückt werden könne, war man sich einig: "Mehr Aufklärung!" heißt die Devise, „zum Beispiel durch die Charta der Vielfalt, Aktionstage und durch Veranstaltungen wie diese heute Abend“, bemerkte Frau Dr. Addison-Agyei.

Galerie

  • Beginn
  • Begrüßung
  • Round Table Teilnehmer
  • Dank an die Round Table Teilnehmer
  • Dank an die Round Table Teilnehmer

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